| Atemwegs- und Hals-Nasen-Ohrenerkrankungen
Die Beurteilung der Situation bei der häufig gestellten Diagnose "allergisches Asthma" ist schwierig: Zum einen läßt sich nicht vorhersagen, ob am Zielort mit geringerem oder höherem Allergenkontakt zu rechnen ist. Zum anderen hängt die Entscheidung stark davon ab, wie ein Patient seine Anfälle selbständig beherrscht.
Patienten mit Neigung zu Mittelohrentzündungen und Gehörgangsentzündungen sollten darauf achten, daß die Ohren stets trocken sind. Je nach Ausprägung der Erkrankung muß zur Trockenhaltung der Ohren Schwimmen absolut vermieden werden.
Patienten mit chronischer Bronchitis oder einem leichten Lungenemphysem sind flugtauglich, sofern diese Erkrankungen noch nicht so weit fortgeschritten sind, daß eine starke Ateminsuffizienz mit Ruheatemnot oder Sauerstoffpflichtigkeit besteht.
Infektiöse Lungenerkrankungen wie Lungenentzündung oder Tuberkulose müssen zum Selbstschutz und natürlich zum Schutz anderer Passagiere ausgeheilt sein, bevor an eine Flugreise bzw. an einen Tropenaufenthalt gedacht werden kann.
Patienten mit Luftröhrenschnitt zum Beispiel nach einer Kehlkopfoperation sollten auf die hygienischen Verhältnisse in der bereisten Region achten, außerdem ist zum Absaugen und Inhalieren eine verläßliche Stromversorgung sehr wichtig.
Wer unter einer Schwindelsymptomatik leidet , könnte diese mit Einnahme von Mefloquin als Malariaprophylaxe eventuell verstärken, weswegen in diesem Fall ein Alternativpräparat gewählt werden sollte.
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