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Mit Allergie auf Reisen
Auf Reisen ist vor allem der Schweregrad der Allergie von Bedeutung. Bei leichten Allergien, die keine medikamentöse Behandlung erfordern (z.B. Hausstaubmilben oder Heuschnupfen) ist auch im Urlaubsgebiet keine kritische Situation zu erwarten.
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Bei schweren Allergien (Wespengift, Nahrungsmittel) und allergischen Asthma, die eine Cortison- oder Antihistamineinnahme notwendig machen, sollte man sich informieren, ob ein Kontakt mit dem Allergen im Zielgebiet wahrscheinlich ist (europäische Pollenvorhersage). Auf jeden Fall sollte man wie auch zu Hause ein Notfallkit mit sich führen, mit dessen Anwendung man vertraut sein muß. Sinnvoll ist es außerdem, sich im voraus über ärztliche Notdienste im Urlaubsland zu informieren (Notrufnummer Ausland).
Bei höheren Dosen Cortison als Spray oder Tablette muß bedacht werden, daß diese Medikamente zu einer Photosensibilität führen, weswegen direkte Sonne vermieden werden sollte. Ebenso kann durch die Immunsuppression die Wirksamkeit aktiver Schutzimpfungen unter einer Cortisontherapie beeinträchtigt sein. Manche Antihistamine, die gegen Allergien eingenommen werden, setzen die Aufmerksamkeit und die Fahrtauglichkeit herab, was vor allem in Kombination mit Jet-Lag und ungewohnten Verkehrssituationen gefährlich werden kann.
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