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Gefahr durch Malaria
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in der Schwangerschaft
Malariaprophylaxe
für Kinder
Ihre
ärztliche Reiseberatung
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Malaria-Prophylaxe für Kinder
Kinder sind durch Malariainfektionen besonders gefährdet - vor allem bei Kleinkindern verläuft die Malaria oft schwer und untypisch, so daß auf Reisen in gefährdete Gebiete möglichst verzichtet werden sollte (Ihr Reiseziel).
Medikamente zur Vorbeugung einer Malariainfektion sind im Kindesalter entsprechend den Anweisungen genau zu dosieren. Leider sind nicht alle Mittel in den für Kinder geeigneten Saftzubereitungen erhältlich, da die Medikamente dann zur Applikation z.B. mit Marmelade gemischt werden können.
Wenn eine Reise mit Kindern unumgänglich ist, empfiehlt die WHO die strenge Beachtung folgender Punkte:
Kinder nur unter Moskitonetzen schlafen
lassen!
Gestillte Kleinkinder benötigen
eine eigene Prophylaxe, da Muttermilch keinen Schutz
bietet.
Kleinkinder bekommen zur Prophylaxe Chloroquin (und evtl. Proguanil), ab 5
kg Körpergewicht kann auch Mefloquin und ab 11 kg Körpergewicht Atoquavon/Proguanil
(Malarone®) gegeben werden.
Die Medikamentendosis muß sich streng am Körpergewicht orientieren.
Doxycyclin ist für Kinder unter dem 8. Lebensjahr kontraindiziert.
Bei fiebernden Kindern muß sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Beachte Sie bitte, daß bei Kindern unter 3 Monaten Malaria auch ohne Fieber auftreten
kann.
Kleinkinder lassen sich relativ gut vor Mückenstichen schützen. Mit
einer konsequenten Expositionsprophylaxe (Mückennetze, Kleidung, evtl.
Einreibemittel) kann das Risiko gesenkt werden.
Die Expositionsprophylaxe (passive Vorsorge) ist stets sehr ernst zu nehmen
und muß immer Priorität vor einer medikamentösen Prophylaxe
haben. So kann auch eine vorbeugende Medikamentengabe die passiven Schutzmaßnahmen
auf gar keinen Fall ersetzen. Wirksamer Insektenschutz für Kinder sowie Moskitonetze in verschiedenen Größen und Formen sind im Shop Tropeninstitut.de erhätlich.
| Vor einer Reise in Malariagebiete sollte man wissen, daß es keinen hundertprozentig
sicheren Malariaschutz gibt und man sich und seine Kinder trotz aller
Vorsichtsmaßnahmen immer einem Restrisiko aussetzt. |
Reiseimpfungen bei Kindern
Kinder sollten bei Reisen in tropische
Gebiete einen ausreichenden Impfschutz haben, gemäß der
im Inland geltenden Empfehlungen der STIKO .
Das beinhaltet die Impfungen gegen Polio, Tetanus,
Diphtherie und Hepatitis B im ersten Lebensjahr,
sowie Masern, Mumps und Röteln nach Beendigung
des ersten Lebensjahres. Eine eventuelle Gelbfieberimpfung sollte
nicht vor Vollendung des ersten Lebensjahres erfolgen (ärztl. Reiseberatung). |
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